Über den Wolken...

Astronaut deckt auf: So geht das Schäferstündchen im All

+
Es waren nicht die Amerikaner, die sich bereits in Weltall-Liebe erprobten.

Falls Sie sich schon mal gefragt haben, ob man in der Raumkapsel Liebe machen kann, kommt hier die Antwort. Denn ein Astronaut weiß Bescheid.

Was machen Astronauten eigentlich die ganze Zeit im Weltall? Und was passiert, wenn im luftleeren Raum plötzlich gewisse Bedürfnisse auflodern? Und ist es schon mal geschehen, dass sich zwei Astronauten im Weltall miteinander vergnügen? Ein deutscher Raumfahrer weiß Antworten auf diese drängenden Fragen.

Selbst kam der heutige Physik-Professor Ulrich Walter (63) zwar noch nicht in den Genuss, aber er weiß über die Möglichkeit der Weltraum-Liebe Bescheid. 1993 war er zusammen mit einem Team aus einem deutschen Kollegen und fünf US-Amerikanern im Shuttles Columbia zehn Tage lang im Weltraum unterwegs.

Liebe im Weltall: Gab es das bereits?

Walter ist sich sicher: "Ja, Sex im All gab es schon," berichtet er Focus Online. Es seien jedoch nicht die Amerikaner gewesen, obwohl bei einem Test der NASA bereits ein Ehepaar in den Weltraum geschossen wurde. Das Pärchen wurde nämlich im Schichtdienst eingeteilt - während der eine arbeitete, schlief der andere.

Doch da gibt es ja noch die Russen, wie er in der N24-Doku "Spacetime" berichtet. 1982 bekam die Orbitalstation Saljut 7 Besuch von der damals 34-jährigen Swetlana Sawizkaja. Vor Ort waren bereits zwei Astronauten der Langzeitbesatzung. Und wie der Arzt des Teams bestätigte, ist zwischen den Raumfahrern etwas passiert. Nachwuchs habe es dadurch jedoch nicht gegeben.

Auch interessant: Das ist im Bett der größte Unterschied zwischen Mann und Frau.

Stelldichein im Weltraum: So würde es funktionieren

Natürlich herrschen im All andere Bedingungen als auf dem Erdboden, unter anderem wegen der Schwerelosigkeit. Walter berichtet von zwei unterschiedlichen Methoden. Um ein Auseinanderdriften zu verhindern, müssten sich beide Partner beispielsweise an einer Stange festhalten. Eine weitere Möglichkeit wäre es, sich ein Beispiel an der Tierwelt zu nehmen. Delfine kopulieren nämlich stets zu dritt: Zwei sind miteinander zu Gange, während der Dritte im Bunde dafür sorgt, dass die anderen beim Treiben nicht auseinandertreiben. Auf Intimität legen Delfine und Astronauten anscheinend weniger Wert.

Lesen Sie hier weiter: Eine Studie hat untersucht, welche Paare am meisten Spaß im Bett haben.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare