Psychologie

Wie eine kleine Übung das komplette Sexleben verändern kann

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Die Wahrnehmung des eigenen Körpers ist wichtig für ein ausgewogenes Sexleben.

Oft braucht es gar nicht viel, um wieder frischen Wind in das eingerostete Sexleben zu bringen. Bereits eine kleine Übung kann schon viel erreichen.

Vor allem in längeren Beziehungen, wenn die Sturm-und-Drang-Phase vorbei ist, kann es durchaus passieren, dass Sex zur Routine wird - oder aber gar nicht mehr stattfindet. Doch das muss nicht sein. Schließlich gibt es dazu Ratgeber-Bücher und sogar Seminare. Doch so viel Aufwand ist gar nicht nötig, um die Libido wieder anzukurbeln.

Mit Meditation zu besserem Sex

"Mein Freund und ich haben es einer App zu verdanken, dass wir in einer stabilen Beziehung sind, aber es ist keine Dating-App," schreibt Autorin Cory Stieg auf der Seite Refinery29. Vielmehr handelt es sich um eine kostenlose Meditations-App für das Handy namens "Meditation Studio", die das Pärchen nun regelmäßig nutzt. Manchmal tun sie es alleine, manchmal zu zweit, Hauptsache regelmäßig.

Bei der App gibt es mehr als 250 Kurse zur Meditation, die unterschiedlich lang und in diverse Kategorien eingeteilt sind. Verschiedene Lehrer sprechen die Übungen vor, während man dasitzt - oder liegt, zuhört und mitmacht.

Richtung Schlaf schweben - oder Richtung Sex

Mit den Meditationsübungen können Steig und ihr Partner die gestressten Bereiche des Körpers gut entspannen. Sie schreibt: "Ich denke dann daran, wie wir beide atmen, und noch wichtiger, ich kann mich besser darauf konzentrieren, was wir gerade gemeinsam machen."

Besonders die Achtsamkeit steht bei den Übungen im Mittelpunkt. Gefühle, Gedanken und körperliche Erfahrung sollen bewusst wahrgenommen werden. Diese Achtsamkeit soll sich auch auf eine intensivere Sexualität auswirken. "Wer sich seines Körpers sehr bewusst ist, kann dadurch auch zu einer höheren Erregung kommen," wird die Psychologin Melanie Greenberg zitiert.

Eine weitere Psychologin namens B Grace Bullock geht davon aus, dass die Gefühle dem Partner gegenüber damit zu tun haben, wie wir uns selbst fühlen. Auch hier kann eine Achtsamkeits-Meditation weiterhelfen.

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mil

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