die Sex mit ihren Männern hatten

Intime Details: Was Ehefrauen von Escort-Damen wissen wollen

Bei Damen im Escort-Bereich kann es passieren, dass eines Tages das Telefon klingelt und eine empörte Ehefrau in der Leitung ist. Doch was fragen sie?

Es kam bisher nicht oft vor, dass sich eine betrogene Gattin bei Samantha X meldete. Doch vor kurzem war es für die erfahrene Escort-Dame, die bereits seit sechs Jahren im Geschäft ist und sich als "High class call girl" bezeichnet, das erste Mal. Für eine Nacht verlangt die 43-jährige rund 5.000 australische Dollar, für ein ganzes Wochenende bis zu 20.000 Dollar.

Sie befand sich zu dem Zeitpunkt in einem Nagelstudio, als die Australierin eine Text-Nachricht ihrer Geschäftspartnerin bekam, wie der Sydney Morning Herald schreibt. Eine Ehefrau möchte mit Samantha sprechen, es gehe um ihren Mann, der vor kurzem mit der Escort-Dame verkehrte.

"Du hattest vor zwei Jahren Sex mit meinem Mann"

Samantha meldete sich bei ihr. "Oh Samantha, danke für den Rückruf. Das bedeutet mir viel. Du hattest vor zwei Jahren Sex mit meinem Mann. Das habe ich in seinen Mails gesehen." Samantha wusste dabei nicht mehr, um welchen Mann es konkret ging. Dafür trifft sie sich mit zu vielen Männern. Dennoch entwickelte sich ein interessantes Gespräch.

"Er hat dich für das Kuscheln bezahlt"

"Er hat gesagt, es gehe um Intimität, nicht um Sex. Er hat dich für das Kuscheln bezahlt," erzählte die Frau am Telefon. Das habe ihr damals das Herz gebrochen. Sie versuchten, ein Kind zu bekommen. Die Frau wurde schließlich misstrauisch, als ihr Mann, der als Anwalt arbeitete, immer öfter spät nach Hause gekommen ist. Außerdem habe er sehr viel Geld für Samantha ausgegeben. Samantha fühlt sich schuldig - und entschuldigt sich sogar dafür.

Auch in den sozialen Medien bekommt Samantha regelmäßig Nachrichten von Ehefrauen:

"Bei Männern überrascht mich nichts mehr," berichtet sie. "Ich hatte Klienten, die sich zwei Tage vor ihrer Hochzeit mit mir getroffen haben. Manche schliefen in meinem Bett, als sich ihre Frau um ihre neugeborenen Zwillinge kümmerte oder vor kurzem mit Krebs diagnostiziert wurde."

"Meistens geht es nicht um Sex"

Die Frau am Telefon fragte Samantha schließlich, wie sie es schaffe, mit fremden Männer intim zu werden ohne dabei etwas für sie zu empfinden. Darauf antwortete sie: "Das ist leicht. Ich kuschle mit ihnen, weil es mein Job ist. Ich bekomme viel Geld dafür. Alle Männer, die zu mir kommen, haben ihre Bedürfnisse, und meistens geht es nicht um Sex: Entweder ist es Kuscheln oder Streicheln oder sie erzählen über ihre einsame Ehe. Wobei das Kuscheln manchmal schwieriger ist, als der Sex, aber es ist meine Arbeit."

Sehr selten komme es dabei wirklich zu Sex. "Klienten glauben, sie buchen eine Escort-Damen für Sex, aber recht oft wird die Zweisamkeit zu einer Art Therapie-Sitzung."

Obwohl sich Samantha nach dem Gespräch schuldig gefühlt hat, denkt sie nicht daran, mit ihrer Arbeit aufzuhören. "Ich suche mir die Männer nicht aus, sie suchen mich aus. Die Ehe von anderen geht mich nichts an. Leute fragen mich immer, ob ich über die Männer urteile: Ganz und gar nicht. Aber ich stelle die Ehe in Frage."

Samantha X hatte zuvor als Journalistin gearbeitet und veröffentlicht dieses Jahr ihr zweites Buch, in dem sie auch über ihre Erfahrungen im Escort-Business schreibt. Außerdem führt sie seit 2015 ihre eigene Escort-Agentur "Samantha X Angels", bei sie jüngere Damen bei ihrer Escort-Karriere unterstützt.

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mil

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Rubriklistenbild: © Facebook / @SamanthaXreal

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