Mit Fake-Profilen sollen männliche User auf die Seite gelockt worden sein

Lovoo-Inhaber aus U-Haft entlassen

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In den Dresdner Geschäftsräumen des Dating-Portals hat es einen Polizeieinsatz gegeben.
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Mit sexy Fotos wurden männliche User angelockt...

... und dann zur Kasse gebeten.

Wie die Bild-Zeitung berichtet saßen die LOVOO-Bosse Benjamin Bak und Alexander Friede sieben Tage in U-Haft. Weil der dritte Firmeninhaber Björn Bak  eine ordentliche Kaution hinterlegte, sind die beiden jetzt - zumindest vorläufig -  wieder auf freiem Fuß. Blörn Bak war bereits letzte Woche gegen eine Kaution von 300.000 Euro auf freiem Fuß geblieben.

Vorwurf Fake-Profile: Die LOVOO-Chefs und acht weitere Beschuldigte sollen mit dem Flirt-Portal systematisch vor allem männliche Kunden betrogen haben.

Mit unechten Profilen von Frauen wurden männliche User angeschrieben. Wollten diese die Bilder der sexy Benutzerin sehen oder auf deren Nachrichten antworten, wurde zur Kasse gebeten.  26 Cent für Fotoaufrufe und  65 Cent pro Nachricht. Klingt wenig, aber Lovoo machte mit der Masche angebliche 1,2 Millionen Euro Umsatz.

Insgesamt setzte das Portal im Geschäftsjahr 2014 18,8 Miollionen Euro um.

Liebe muss ja ganz schön teuer sein...

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