Direktorin zeigt sich bestürzt

"Perverse Triebe" in der Schultoilette: Aushang sorgt für Furore

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Ein Aushang in einer Schultoilette sorgt für Aufsehen im Netz.

Ein Aushang, der in den Toiletten des Dresdner Hans-Erlwein-Gymnasiums angeheftet wurde, sorgt für Aufregen - und für Empörung bei der zuständigen Direktorin.

In einem Aushang soll angeblich die Schulleitung über eine Unsitte informieren, die sich in den Toiletten des Hans-Erlwein-Gymnasiums in Dresden abspielt. Darauf steht geschrieben: "In den vergangenen Wochen kam es gehäuft zu Vorfällen, bei denen Schüler in ihren Pausenzeiten bei der Masturbation erwischt wurden. Um ein angenehmes Schulklima zu gewährleisten, bitten wir um die Mithilfe der Schülerschaft." Und weiter: "Für Hinweise auf Schüler, die ihre perversen Triebe in unseren Sanitäranlagen ausleben, ist die Schulleitung dankbar."

Was steckt hinter dem unverblümten Aushang? Offenbar handelt es sich nämlich um einen derben Scherz, den sich da ein Schüler erlaubt hat. Zum Ärgernis der Direktorin.

Aushang weist auf unsittliches Verhalten hin - dabei stammt er gar nicht von der Schulleitung

Wie tag24.de berichtet, stammt die Ankündigung nämlich gar nicht von der Schulleitung - obwohl auf dem Zettel das Logo des Gymnasiums abgedruckt ist. Die Warnung an die Lüstlinge, dich sich auf den Toiletten ihren Trieben hingeben sollen, ist laut Schulleiterin Renate Kühnel eine Fälschung. "Das ist eine Frechheit!" sagt sie zum Nachrichtenportal Tag24. Sie selbst werde nun Konsequenzen einleiten und nach dem dreisten Verfasser suchen lassen.

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Es handelt sich hierbei nicht nur um einen Lausbubenstreich: "Auch wenn da keine Unterschrift ist, fühle ich mich selbst davon angegriffen. Es wurde schließlich das Schullogo dafür genutzt," so die erboste Direktorin. Sie habe bereits umfangreich informiert, dass der Zettel nicht von der Schulleitung stamme. "Leider machen eben manche Schüler solchen Unsinn auf den Klos", meint Kühnel. Ob sie damit jetzt den Aushang oder das unsittliche Verhalten meint?

Vor Kurzem sorgte ein weiterer Zettel für Aufsehen im Netz, in dem "Damen 60plus für Nebentätigkeit" gesucht werden - und es handelt sich offenbar nicht um einen Fake. Und bei einem anderen Fundstück beschwert sich ein Nachbar über den Lärm seiner Nachbarin, die er liebevoll mit "Frau Sex-Uschi" tituliert.

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