Insiderin packt aus

Profis am Set: Was ist das Geheimnis ihres Stehvermögens?

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Eine, die es wissen muss, klärt über die Erektions-Tricks von Pornostars auf.

Wenn männliche Schmuddelfilm-Fans selbst zur Tat schreiten, stoßen sie oft schnell an ihre Grenzen. Schnacksel-Profis im Film hingegen erschlaffen nie - aus einem erstaunlich simplen Grund.

Pornos sollen Lust machen, sind aber harte Arbeit - bei der auch die Männlichkeit des Hauptdarstellers bitteschön immer hart zu bleiben hat. Einen Sexprotz, bei dem sich plötzlich nichts mehr rührt, will man nicht sehen - so wie man selber auch keiner sein will. Die nackte Wahrheit sieht jedoch anders aus: Jeder fünfte deutsche Otto-Normal-Schnacksler über 30 hat laut Statistik Potenzprobleme und blickt entsprechend neidisch auf die ständig Steifen der einschlägigen Streifen. "Wie machen die das bloß?", fragt Mann sich.

Pornodarstellerin packt über das Stehvermögen der männlichen Kollegen aus

Eine, die es wissen muss, hat bereits vor zwei Jahren das Geheimnis gelüftet. Stoya ist eine ausgezeichnete Pornodarstellerin. Tatsächlich hat die 29-jährige Amerikanerin, die seit vielen Jahren Hardcore-Filme dreht, schon mehrere Preise für ihr Werk eingeheimst. Im US-Magazin "The Verge" hat sie ausgepackt - und mit einem Gerücht aufgeräumt: Es sind nämlich nicht etwa die diversen Mittelchen, die vollmundig und für viel Geld eine Hochleistungs-Latte versprechen, auf die die Penis-Profis zurückgreifen. Es ist Filmtrickserei.

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"Verrückte Dinge" und moderne Technik

"Mit Editing, also dem Film-Schnitt, lassen sich verrückte Dinge anstellen. Verrückte Dinge, wie die Stunde einfach verschwinden zu lassen, die man darauf wartet, dass der männliche Darsteller eine Erektion hat", verrät Stoya. Wenn's dann endlich mal losgeht, zeigt es sich, dass auch der Sex-Supermann nur ein Mann ist: Immer wieder müsse da die Kamera angehalten werden, weil der Hauptdarsteller sich (beziehungsweise sein bestes Stück) hängen lässt. Zu diesen allzu menschlichen Problemen gesellen sich technische: Da gibt es schon mal einen Stromausfall, ein Reißverschluss klemmt, ein Helikopter fliegt über den Drehort und versaut den Ton zum versauten Film, und so wie ein Penis fallen auch gerne mal Kulissen einfach in sich zusammen. Doch all das wird später herausgeschnitten und erschafft so beim Betrachter die Illusion, dass er einem Super-Sexprotz zusieht.

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"Vergleicht euch nicht mit den Porno-Profis"

Was Stoya folgerichtig rät, sollten sich viele Männer hinters Geschlechtsteil schreiben: Vergleicht euch nicht mit den Porno-Profis, denn was ihr seht, gibt es so gar nicht. "Keine Verfolgungsjagd im Film kommt ohne Schnitte aus - und die ist ja auch keine Vorgabe für optimales Fahrverhalten", so die 29-Jährige. Werdet lieber kreativ, meint sie, denkt ans Vorspiel und erkundet die vielen Spielarten des Sex, bei denen die Härte eurer "Wurst" wurstegal ist. Dann haltet ihr auch später länger durch.

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hn

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