Auf ihrer Website

Schauspielerin Gwyneth Paltrow gibt intime Sex-Tipps

Recht unverblümt schreibt Hollywood-Star Gwyneth Paltrow auf ihrer Webseite über Analverkehr. Dabei will sie auch mit den größten Mythen rund ums Thema aufräumen.

Bereits seit 2008 schreibt Schauspielerin Gwyneth Paltrow auf ihrer eigenen Seite über Themen wie Lifestyle, Mode und Erziehung. Aber auch Ratgeber-Artikel über Sex gehören zum Repertoire der 44-jährigen Mutter zweier Kinder.

Immer wieder geht sie dabei auch auf ihr Privatleben und intime Praktiken ein. Wie tz.de berichtete, veröffentlichte sie vor kurzem einen Beitrag über das vaginale Einführen von Eiern aus Rosenquarz und die damit verbundenen positiven Auswirkungen auf die weibliche Sensibilität und Energie. Eine Gynäkologin warnte jedoch vor dieser Praxis.

Gwyneth Paltrow führt Experteninterview über Analsex

Bei einem aktuellen Artikel geht es ebenso richtig zur Sache: In dem Blogbeitrag "Reality Check: Anal Sex" gibt die Schauspielerin zusammen mit dem Autor und Psychologen Dr. Paul Johannides Tipps zum Analverkehr. "Wenn du auf Analsex steht, bist du definitiv nicht allein," sagte die Schauspielerin in einem Interview.

Auf ihrem Blog schreibt Paltrow, dass die Vorstellungen von Analverkehr stark von den Praktiken der Pornoindustrie geprägt sind. Dabei brauche es für Frauen und Männer jedoch sehr viel Vorbereitung, wie der Experte erklärt. Der Schließmuskel müsse komplett entspannt sein, damit der Penis eindringen kann. Dies benötige viel Übung. Außerdem fehle es oft an natürlichem Gleitmittel, weshalb ausreichend Gleitgel unerlässlich sei. 

Auch ein Kondom sollte stets benutzt werden, auch wegen der Gefahr der Übertragung von Geschlechtskrankheiten wie HIV. Das Risiko, dass sich Frauen mit AIDS infizieren, sei bei Analverkehr 17 Mal höher als bei vaginalem Sex. Aber auch die Gefahren für Männer sind nicht zu unterschätzen, wenn sie der "aktive Partner" beim Analsex sind.

"Nichts davon zeigen sie in den Pornos," ergänzt Dr. Johannides. "Sie zeigen auch keine Kommunikation, kein Feedback oder Vertrauen." Deshalb empfiehlt der Psychologe die Praxis des Analverkehrs nur Pärchen, die sich gegenseitig genug sexuelle Kommunikation und hohes Vertrauen entgegenbringen.

mil

Rubriklistenbild: © dpa

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