Männlicher G-Punkt, weibliches Ejakulat

Sechs Fakten über den Orgasmus, die Sie noch nicht kannten

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Sechs Orgasmus-Fakten, die Sie noch nicht kannten.

Wer kommt häufiger beim Sex? Was ist der G-Punkt? Und was passiert während eines Orgasmus in unserem Körper? Lesen Sie hier sechs interessante Fakten über den Orgasmus. 

Zum Thema Orgasmus gibt es einige altbekannte Thesen: Männer kommen öfter, Frauen dafür öfter hintereinander und der G-Punkt ist bei jeder Frau gleich. Aber stimmt das alles? Und welche Fakten sind zum Orgasmus eigentlich weitestgehend unbekannt?

Mehr als 100 Orgasmen pro Stunde? Das geht!

Wenn man von Orgasmen bei Frauen spricht, ist oft auch die Rede von multiplen Orgasmen. Sexualforscher fanden aber heraus, dass nicht nur Frauen, sondern auch Männer mehrfache Orgasmen erleben können. In der Studie von William Hartman und Marilyn Fithian hat es ein Teilnehmer auf 126 Orgasmen in nur einer Stunde gebracht. Eine andere Teilnehmerin brachte es sogar zu 163 Orgasmen in 60 Minuten.

Orgasmen schützen vor Grippe und Erkältung

Der Züricher Neuroimmunologe Manfred Schedlowski hat dies in einer Studie festgestellt: Nach dem Orgasmus steigt die Zahl der natürlichen Killerzellen um 150 Prozent - die weißen Blutkörperchen verdrängen die virusinfizierten Zellen. Damit kann der Orgasmus gegen Grippe und Erkältung vorbeugen

Nicht jede Frau hat einen G-Punkt

Der weibliche G-Punkt ist eine sehr erogene Zone in der Vagina. Doch was die Wenigsten wissen: Nicht jede Frau verfügt über einen G-Punkt, oder anders gesagt: Nicht bei jeder Frau ist der G-Punkt entwickelt.

Auch Frauen ejakulieren

Ja, auch Frauen ejakulieren. Nachdem dieser Fakt den wenigsten bekannt ist, denken Frauen oft selbst, sie würden urinieren statt ejakulieren. Tatsächlich wird aber die durch die Erregung geschwollene Harnröhre vom Klitoris-Schenkel abgeklemmt. Das geruch- und farblose, weibliche Ejakulat wird durch die Muskelzuckungen während des weiblichen Orgasmus ausgestoßen.

Sperma gegen Depressionen?

Sperma ist sehr Proteinreich, so viel ist wohl bekannt. Doch das männliche Ejakulat hat scheinbar auch eine antidepressive Wirkung: Forscher der State University of New York haben dies in einer Studie herausgefunden. 

Bei 293 Probandinnen waren Frauen, die mit Kondom verhüteten und kein Sperma in ihrem Körper aufnahmen, häufiger depressiv als diejenigen, die kein Kondom verwendeten. Im Sperma sind nämlich Hormone, die, wenn sie vom Unterleib der Frau in den Blutkreislauf gelangen, gegen Depressionen helfen sollen.

Auch Männer haben einen G-Punkt

So unbekannt wie die Tatsache, dass der weibliche G-Punkt nicht bei jeder Frau entwickelt ist, so wenig bekannt ist auch die Tatsache, dass Männer auch einen G-Punkt haben. Der männliche G-Punkt ist die Prostata und lässt sich über den Anus erreichen. Denn die Prostata liegt unterhalb der Blase. Doch auch das Massieren der Stelle zwischen Penis und Hoden kann die Prostata stimulieren - und so zu einem besonders intensiven Orgasmus führen.

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