Sexy Germans?

Intimleben der Deutschen: Partner, Orientierung, Seitensprünge

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Lassen es Deutsche im Bett so richtig krachen?

Wie viele Sexpartner hat ein Deutscher in seinem Leben? Wie oft geht er fremd? Und welche Rolle spielt dabei die sexuelle Orientierung? Hier gibt es Antworten.

Männer gehen öfter fremd, junge Erwachsene leben sich im Bett richtig aus und andere Paar haben ohnehin viel öfter Sex als man selbst: Diese Ansichten gibt es häufig. Doch ist was Wahres dran? Oder sind das alles nur Klischees? Lesen Sie selbst:

Der Seitensprung: Ist der Deutsche ein Fremdgeher?

Männer sind Schweine? Von wegen! Laut Studien der Universität Göttingen sind 37 Prozent der deutschen Männer Fremdgeher, bei den Frauen hatten 38 Prozent schon mal einen Seitensprung. Damit liegen die Frauen in puncto Seitensprung sogar vorne. 

Laut einer Umfrage der Dating-Plattform parship.de und dem Marktforschungsinstitut Innofact AG denken zudem 85 Prozent der Frauen und 73 Prozent der Männer, dass schon die Anmeldung bei einem Seitensprung-Portal als Fremdgehen zähle.

Die sexuelle Orientierung der Deutschen

82,6 Prozent der Frauen und 86,2 Prozent der Männer in Deutschland geben laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens Dalia Research an, ausschließlich heterosexuell zu sein. Nur 8,4 Prozent der Frauen und 6,4 Prozent der Männer gaben dagegen an, homosexuell zu sein.

Was man auf den ersten Blick nicht meint: Deutschland hat dabei im europäischen Vergleich den höchsten Anteil an Einwohnern mit einer schwulen, lesbischen, bisexuellen oder transgender Orientierung. Schlusslicht bildet hier Ungarn. Dort geben nur 1,5 Prozent an, eine andere Orientierung als die heterosexuelle zu haben.

Sexualpartner eines durchschnittlichen Deutschen

Mit wie vielen Partnern hat der Deutsche Sex? In einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK äußerten sich 2.000 Deutsche zu der Anzahl ihrer Sexualpartner. Das Ergebnis: Im Schnitt haben Deutsche 5,8 Sexpartner in ihrem Leben. Dabei wurde auch deutlich, dass Männer sexuell aktiver als Frauen sind: Mit 7,4 Partner haben die Männer im Bett die Nase vorn, Frauen haben durchschnittlich nur 4,3 Sexpartner. Auffällig ist: Männer im Alter zwischen 60 und 69 sind mit bis zu 10 Partnern absolute Spitzenreiter.

Bei den 16- bis 19-Jährigen liegt die durchschnittliche Anzahl der Sexpartner bei nur 1,7. Den Höhepunkt der Sexpartner haben laut Studie die ab 40-Jährigen erreicht: In diesem Alter pendelt sich die Anzahl bei rund 7 Partnern ein. Bei den ab 70-Jährigen wird hingegen deutlich, dass Treue in dieser Genration eine große Rolle spielt: Nur 3,2 Sexpartner wurden hier im Durchschnitt angegeben. Zudem habe sich jeder Dritte zeitlebens auf einen Partner beschränkt.

Übrigens: Wer glaubt, bei sich im Bett sei schon lange die Luft raus, der kann durchatmen: Deutsche haben durchschnittlich nur zweimal pro Monat Sex.

Gibt es die ideale Anzahl an Sexualpartnern?

Eine Studie des britischen Dating-Service "Illicit Encounters" sagt ja. Demnach sollte man im Leben mit genau zehn verschiedenen Personen Sex gehabt haben. Erst dann solle die Ehe eingegangen werden.

Das wird in der Studie so begründet: Mit zehn Sexualpartnern könne genug Erfahrungen gesammelt werden, um sich später fest zu binden. Mit weniger Liebschaften sei man zu unerfahren. Seien es mehr als zehn, gelte man häufig als promiskuitiv, daher seien also mehr Sexualpartner auch nicht erwünscht.

Die durchschnittliche deutsche Frau hat laut Studien aber nur 7,3 Sexualpartnern in ihrem Leben. Glaubt man dem Dating-Service, sollten Frauen hierzulande also nie bereit für die Ehe sein.

ass

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