Von Kamera gefilmt

Stelldichein in der Pizzeria - jetzt bekommen sie die Rechnung

Nachdem sich ein Pärchen in der Warteschlange in einer Pizzeria vergnügte, während das Personal ihre Bestellung aufnahm, müssen sie sich jetzt vor Gericht verantworten.

Am helllichten Tag waren die beiden in einer britischen Pizzeria der Kette "Dominos" zu Gange - und ließen sich dabei weder vom Servicepersonal, von den anderen Gästen, noch von der Überwachungskamera stören.

Während hinter dem Tresen ihre Bestellung aufgenommen und die Pizzen zubereitet wurden, hatten sie hemmungslosen Oralverkehr. Die Aufnahmen der Kamera wurden anschließend von einem Mitarbeiter ins Netz gestellt und sorgten für Furore (wir berichteten).

Hausarrest nach Schäferstündchen in der Pizzeria

Nun kommt, was kommen musste: Daniella H. (29) und Craig S. (31) mussten sich für ihre frivole Tat vor Gericht verantworten und nun die strafrechtlichen Konsequenzen ziehen. Und die haben es in sich: Für 23 Wochen, also fast ein halbes Jahr, haben die beiden Hausarrest.

Das Gericht in Scarborough verhängte nämlich eine Ausgangssperre für die beiden Lüstlinge - zumindest im Zeitraum zwischen 19 Uhr abends und 7 Uhr morgens, wie der Mirror berichtet. In diesem Zeitraum müssen sie außerdem in ihren eigenen Wohnungen bleiben - Schluss mit lustig.

Passend dazu: Dieser Bahnsteig-Lüstling stellte sich freiwillig der Polizei - aus einem kuriosen Grund.

Doch damit nicht genug: Elektronische Fußfesseln überwachen die Bewegungen und sorgen dafür, dass sich die beiden nicht zu Nahe kommen. Craig S. wurden außerdem noch 200 unbezahlte Sozialstunden aufgebrummt, die er nun ableisten muss.

Als das Urteil vor Gericht entschieden wurde, zeigte der Lustmolch sich alles andere als reumütig: "Warum bekomme ich die Extra-Strafe?", soll er im Gerichtssaal gerufen haben. Danach soll er noch wilde Beleidigungen geschrien haben. Dabei hätte es auch schlimmer kommen können: Laut dem Sitzungsleiter seien die beiden nämlich nur "haarscharf an einer Gefängnisstrafe" vorbeigeschrammt.

Lesen Sie hier weiter: Die Polizei erwischte ein Paar in flagranti im Auto - und es machte einfach weiter. Und hier wurde ein englisches Pärchen beim Schäferstündchen in einem fahrenden Auto gefilmt - mit Tempo 110 auf der Autobahn. Nicht ganz so rasant ging es in diesem Uber-Taxi zu, in dem eine Prostituierte auf dem Beifahrersitz mitfuhr. Was dann passierte, konnte der Fahrgast auf der Rückbank zunächst nicht fassen.

Gibt es solche Vorfälle von öffentlichen Ferkeleien auch hierzulande? Nach Recherchen von tz.de ist beispielsweise der Ostpark in München ein beliebter Treffpunkt in der Swingerszene. Und auch der frivole Trend "Dogging" sorgte bereits für Ärger in der bayerischen Landeshauptstadt.

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