Wie Tinder, nur ohne Vorspiel

Bei dieser Dating-App sieht man zuerst den Penis ...

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Ohne "STNDR" läuft bei dieser App nichts. (Symbolbild)

Bei dieser Dating-App kommen die Nutzer gleich zur Sache. Denn bevor man das Gesicht des potentiellen Partners zu sehen bekommt, sieht man sein Geschlechtsteil.

Mit Sprüchen wie "Tinder ist was für Pussies - jetzt kommt STNDR" oder "Hilfe, meine Mutter hat mich mit STNDR erwischt!" mischt eine neue, kompromisslose Dating-Plattform gerade die Gay-Community auf.

Die Idee dahinter: Mit dieser App für Sex-Dates sollen Enttäuschungen ausbleiben. So zumindest das Konzept hinter "STNDR".

Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich hierbei um eine App, deren Nutzer aus der homosexuellen Community stammen, vergleichbar mit Dating-Portalen wie "Grindr" oder "Gayromeo".

STNDR: Neue Dating-App ohne Kompromisse

Doch das Kuriose an STNDR ist die Tatsache, dass zunächst gar nicht so viel Aufmerksamkeit auf den ganzen Körper, sondern nur gezielt auf ein bestimmtes Körperteil gelenkt wird - und zwar den erigierten Penis.

Während bei sämtlichen Dating-Portalen wie beispielsweise auch Tinder die Bilder von Geschlechtsteilen - meistens sind es männliche - zur Tagesordnung gehören, werden Sie bei STNDR zur obligatorischen Pflicht.

Erst wenn beide User der Penis-Präsentation zustimmen, kommt es zu einem "Match". Und dann ist es möglich, sich auch das Gesicht des entsprechenden Penis-Besitzers anzeigen zu lassen.

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"Wir lassen das Vorspiel einfach weg"

"Bei den meisten Apps geht es doch in Wirklichkeit auch nur um Sex. Oh, du siehst aber sympathisch aus. Was hast du für Hobbies? Bist du öfter hier in der Stadt? Das ist doch verlogenes Blabla. Wir lassen das Vorspiel einfach weg," sagt einer der Macher, der zwar anbietet, ein Bild seines "STNDRs" zu versenden, aber ansonsten anonym bleiben will.

Passend zum Thema: Bei diesem Webcam-Portal können sich User mit ihrem Penis einloggen.

Das Logo besteht aus zwei Einhörnern, die ihre Hörner kreuzen. Eindeutiger kann man den Nutzen der Plattform wohl nicht darstellen. Da ist es nicht verwunderlich, dass STNDR-Fans - mit Einhornmasken bekleidet - die Clubs in Köln und Berlin auf den Kopf stellen.

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Erst vor wenigen Tagen beim CSD in Köln gestartet, sorgte STNDR für reichlich Gesprächsstoff und Anfragen aus der ganzen Welt. So gibt es STNDR jetzt bereits in Köln, Berlin, New York, San Francisco, Tel Aviv, Madrid und vielen anderen Städte, die für eine pulsierende homosexuelle Szene bekannt sind.

Hier erfahren Sie, was man beim Porno schauen auf dem Smartphone unbedingt beachten sollte.

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