Luststeigernde Wirkung?

Studie zeigt, wie Kiffen unsere Sexualität beeinflusst

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Forscher haben untersucht, wie sich der Cannabis-Konsum auf unser Lust-Empfinden auswirkt.

Drogen sind in den meisten Fällen illegal. Doch verhilft Kiffen zu einem besseren Sexleben? Die Ergebnisse einer Studie scheinen dies zu belegen. Aber stimmt das?

Obwohl Cannabis bereits seit geraumer Zeit in unserer Gesellschaft konsumiert wird, beschäftigt sich die Forschung noch nicht sehr lange mit den Auswirkungen der Droge auf unseren Organismus. Mittlerweile sind einige Studien veröffentlicht, die immer mehr Erkenntnisse darüber liefern. Einige belegen sogar, dass sich Kiffen auch auf unsere Sexualität auswirken kann.

Bei Cannabis handelt es sich nichtsdestotrotz in Deutschland um eine illegale Droge, dich sich auch negativ auf den Körper auswirken kann - vor allem bei Heranwachsenden.

Besserer Sex durch Kiffen?

Dazu zählt beispielsweise eine Untersuchung, die in der "US National Library of Medicine" veröffentlicht wurde und den Zusammenhang von Endocannabinoiden und Sexualverhalten analysiert. Demnach steigere Marihuana nicht nur die Libido, sondern führe auch zu einem intensiveren Akt.

Grundlage für die Studie aus dem letzten Jahr waren Testergebnisse aus den 70er und 80er Jahren. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass die Droge damals nicht so potent war wie heute.

Bei einer zurückliegenden Untersuchung haben die Hälfte der Teilnehmer im Zeitraum von einem halben Jahr rund 50 Joints geraucht. Sie gaben an, dass sie dadurch mehr Lust auf Sex gehabt haben. 70 Prozent meinten sogar, dass sich ihr Sexleben im Allgemeinen verbessert hätte, wie BusinessInsider berichtet.

Bei einer weiteren Studie von 1983 stellte sich heraus, dass sich bei 70 Prozent der Teilnehmer eine aphrodisierende Wirkung zeigte, während 81 Prozent sagten, dass sie besseren Sex hätten, wenn sie high wären. Dabei seien die Ergebnisse bei den Geschlechtern gleich.

"Geringe Dosen können positiven Effekt haben"

Regelmäßige Konsumenten greifen deshalb bewusst vor dem Geschlechtsakt zum Joint. "Wenn es um Sex geht, können geringe Dosen von Cannabis einen positiven Effekt haben," leiten die Wissenschaftler aus den Studienergebnissen ab. Dabei nehmen sie an, dass die Cannabiniod-Rezeptoren im Gehirn mit dem sexuellen Lustempfinden zu tun haben.

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mil

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