Bis zu 42.000 Dollar pro Stunde

Teuerstes Webcam-Girl: So zieht sie Männern das Geld ab

Als Webcam-Girl zu arbeiten, kann sich auszahlen. Kunden zahlen teils horrende Summen für den digitalen Sex. Doch dazu gehört auch viel Geschäftssinn.

Webcam-Shows verlaufen nach einem einfachen Prinzip: Man verbringt via Bildschirm Zeit mit der Darstellerin, dann wird abgerechnet - nach Minuten, pauschal oder sogar im Abonnement. Teils geben die Klienten sehr hohe Summen für die Leistungen aus. Eine Domina aus den USA verdiente damit bereits stolze 42.000 Dollar - pro Stunde!

Dabei handelt es sich um die Summe, welche die Fetischdarstellerin, Regisseurin und professionelle Domina Maîtresse Madeline Marlowe für eine Stunde Webcam-Action bekommen hat. Das kuriose daran: Der Kunde hat die Show, die bei einer Webcam-Auktion auf dem Portal Kink.com angeboten wurde, gar nicht angefordert. Drei Jahre später kaufte er erneut eine Stunde bei Madeline Marlowe für die gleiche Summe - aber hat die Show wiederum nicht abgerufen. Was steckt dahinter?

Bis zu 1.000 Dollar für Webcam-Shows - pro Minute

Im Gespräch mit dem NY MAG spricht Marlowe darüber, wie man mit Webcam-Shows reich werden kann und damit den Männern irrsinnige Summen aus der Tasche ziehen kann. Dabei fing sie vor 13 Jahren - damals war sie gerade mal 20 - relativ bescheiden an, mit einem Minutensatz von knapp sechs Dollar (umgerechnet rund 5,28 Euro).

Ihr Anteil betrug dabei 30 Prozent. Heute zahlen Kunden bei der erfolgreichen Webcam-Darstellerin bis zu 1.000 Dollar für eine Minute Cybersex. Doch wieso geben Männer so viel Geld für sie aus?

Geschäftssinn gehört mit dazu

"Man muss schon Geschäftsfrau sein. Man muss sich selbst vermarkten," erklärt Marlowe im Interview ihren Weg zum Erfolg. Es gehe darum, möglichst schnell herauszufinden, welchen Fetisch der Kunde habe. Und in diesem Gebiet ist sie Profi. In ihren Live-Shows dominiert sie ihre Kunden und zieht ihnen gleichzeitig das Geld aus der Tasche

Außerdem hat die Erotik-Darstellerin Film und Regie studiert. Diese Kenntnisse kommen ihr bei ihren Produktionen zu Gute. Selbst arbeitet sie nun als Regisseurin für Domina-Filme und spielt auch selbst immer wieder mit.

Kunde kaufte Schlafzimmer-Müll für 500 Dollar

Dabei legen die Käufer wert auf möglichst direkten Kontakt mit ihr - kein Problem dank Internet. Dabei verkauft sie nicht nur ihre Shows, sondern auch allerlei kuriose Gegenstände. "Ich hatte einen Kunden, der den Inhalt meines Mülleimers für 500 Dollar gekauft hat - wirklich nur den Müll aus meinem Schlafzimmer."

"Finanzielle Dominanz"

Eine weitere Geschäftsmasche ist ein Auktionsmodell, bei dem die Interessenten in Echtzeit den Betrag einstellen können, den sie bereit sind zu zahlen. Da die "Konkurrenten" die Preistreiberei mitverfolgen, wollen sie zeigen, dass sie die "größere Brieftasche" haben. "Sie lieben den Wettbewerb," meint die Domina.

Geld auszugeben spielt im Hardcore-Geschäft eine bedeutende Rolle. "Ich biete auch finanzielle Dominanz, und es gibt Kunden, die den Knopf drücken - und Geld übertragen - und das ist es, was sie befriedigt. Ihr Geld ihrer Domina geben." Was nach einer raffinierten Geschäftsidee klingt, entwickelte sich somit für Marlowe zur echten Goldgrube.

Passend zum Thema: Ehefrauen wollen intime Details über ihre Männer wissen, die Escort-Damen besuchen. Und tz.de berichtete vor kurzem über Münchens dienstälteste Domina.

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