"Orgien aus dem alten Rom"

So versaut geht es auf den Berliner Sex-Partys zu

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Bei den Sex-Partys in Berlin geht es nicht nur ums Tanzen.

Berlin ist bekannt für seine Feierkultur. Doch ein neuer Party-Trend in der Hauptstadt sorgt für Aufsehen: Sex-Feten, bei denen nicht nur getanzt wird.

Wenn man sich an einer 150-Meter-Schlange anstellt, möchte man auch für das Warten belohnt werden. Schließlich handelt es sich um eine Party der "Pornceptual"-Reihe, die mittlerweile schon seit einigen Jahren in Berlin zelebriert werden. In der Schlange tummeln sich Männer und Frauen, Homos und Heteros. Sie alle haben ein Ziel: Auf die berüchtigte Sex-Party zu kommen, sich dort auszuleben und Spaß zu haben.

Sex-Partys in Berlin werden immer beliebter

Wie bild.de berichtet, erfreuen sich die freizügigen Partys immer größerer Beliebtheit. Der Bild-Reporter sprach mit einem schwulen Pärchen, das die Veranstaltung von Anfang an kenne. "Bei der ersten Party standen wir hier mit zehn Leuten und die Hälfte ist wieder gegangen," meinte einer der beiden. Heute sei dies nicht mehr vorstellbar.

Bei dieser "sexpositiven" Party seien die Türsteher nicht so streng wie beispielsweise im "Berghain", wo es ebenso Freiflächen für allerlei intime Begegnungen gebe. Bei "Pornceptual" zähle hauptsächlich, viel nackte Haut zu zeigen.

"Orgien aus dem alten Rom"

Als sich der Reporter schließlich in dem Gebäude befand, sei er überrascht gewesen. Dort wurde er konfrontiert mit einer "Ausschweifung, die an Schilderungen von Orgien aus dem alten Rom erinnere." So vergnügten sich im Dark-Room mehrere Männer miteinander und warteten reihum, bis sie an der Reihe waren. Dazu tönte harte Techno-Musik. Skurril: Mitten auf einer Tanzfläche befand sich ein Pissoir, das auch benutzt wurde.

Aber nicht nur in den schummrigen Ecken, sondern auch im gut beleuchteten Raum soll es zu sexuellen Praktiken kommen. Eine Frau habe beispielsweise Oralsex mit mehrere Männern praktiziert. Dabei sei sie von ihrem Partner, der hinter ihr kniete, am Kopf gepackt worden. Als sich ein weiterer Mann einreihen wollte - mit der Begründung, er habe Geburtstag - soll er jedoch weitergeschickt worden sein.

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Bereits nach ein paar Stunden scheinen sich die Feierwütigen laut Bild in eine "Masse halb- und ganz nackter Leiber" verwandelt zu haben. Darunter auch einige Pärchen. Viele Hauttöne und Sprachen vermischten sich. "Es gibt viel Liebe," schreibt der Reporter, wobei es meistens gar nicht so sehr um Sex ginge - sondern um Spaß, Freiheit und Selbstbestimmung.

Auch in England gibt es Veranstaltungen, bei denen sich Menschen nicht nur zum Tanzen treffen, sondern um mit möglichst vielen verschiedenen Partner Sex zu haben.

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