Mit gefährlichen Folgen

So viele Deutsche nutzen öffentliches WLAN für Pornos

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Viele nutzen WLAN-Hotspots für erotische Inhalte. Doch dabei lauern viele Gefahren.

Öffentliches WLAN ist eine praktische Sache, wenn man unterwegs surfen möchte. Doch viele nutzen das Gratis-Internet für etwas ganz anderes.

An vielen Stellen gibt es mittlerweile frei zugängliches Internet - in Cafés, Hotels oder Bahnhöfen. Praktisch, wenn man zum Beispiel von unterwegs den Kontostand oder den kürzesten Weg nach Hause checken möchte, ohne auf das Mobilfunknetz des Smartphones angewiesen zu sein. Doch nicht nur dafür wird das Gratis-WLAN verwendet...

Pornos via Gratis-Internet schauen: So viele Deutsche tun es

Wie aus dem "Norton Wiki Risk Report" des IT-Sicherheitsunternehmens Symantec hervorgeht, nutzen erstaunlich viele Menschen die Hotspots, um erotische Inhalte im Netz zu konsumieren. In der Untersuchung, wurden 15.000 Menschen aus insgesamt 15 Ländern zu ihrem Nutzungsverhalten befragt.

Jeder achte Deutsche hat dabei zugegeben, dass er öffentliche WLAN-Hotspots nutzt, um "nicht jugendreie Inhalte" zu konsumieren. Um was für Inhalte es sich dabei wohl handeln könnte, liegt auf der Hand.

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Auch über die Örtlichkeit des öffentlichen Pornoschauens gaben die Nutzer Auskunft. 38 Prozent von ihnen gaben an, in Hotels oder sonstigen Unterkünften schon mal das Gratis-Internet für Schmuddel-Inhalte angezapft zu haben.

Bei Freunden oder Bekannten zu Hause waren es 30 Prozent, im Restaurant oder Café immerhin 28 Prozent. Und knapp ein Viertel der Befragten gab an, erotische Inhalte via WLAN während der Arbeit zu konsumieren.

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So unsicher sind offene WLANs

Das Gefährliche daran: Bei öffentlichen WLANs haben Hacker leichtes Spiel, sich in fremde Smartphones einzuschleusen, wenn beide Geräte mit dem gleichen Netzwerk verbunden sind.

Vor allem bei unsicheren Netzwerken sei die Gefahr laut den Sicherheits-Experten besonders hoch, dass die Geräte geknackt werden. Und manche Kriminelle greifen zu einem besonders perfiden Trick: Sie öffnen selbst ein kostenlos zugängliches WLAN und warten nur darauf, bis jemand in die Falle tappt.

Doch auch einige mobile Surfer neigen hin und wieder zur Illegalität: Jeder zwanzigste Befragte hat zugegeben, sich bereits illegalerweise in ein ein offenes WLAN eingewählt zu haben - zum Beispiel, indem er das Passwort geknackt oder erraten hat.

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